Für die Mädels der HSG EppLa ging es am 25.01. vor heimischem Publikum in der Wilhelm-Busch-Halle in Langenhain gegen die weibliche B-Jugend der TSG Oberursel. Nach einem aus EppLa-Sicht sehr unglücklichen Hinspiel, das Oberursel deutlich mit 32:17 für sich entscheiden konnte, war das Ziel klar: Leistungssteigerung.
Dass das Hinspiel ein Ausrutscher gewesen war, zeigte sich bereits in den ersten Minuten der Partie. Nach einem ausgeglichenen Beginn stand es in der 9. Spielminute 4:4, ehe sich die Mädels aus Langenhain und Eppstein in der 16. Minute erstmals mit drei Toren absetzen konnten (10:7). Die Gäste aus Oberursel ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und glichen den Spielstand nur zwei Minuten später wieder aus (10:10). Bis zur 23. Minute wechselten sich knappe Ein-Tore-Führungen und Unentschieden ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es den Gästen, sich eine Zwei-Tore-Führung zu erarbeiten, sodass es mit einem Stand von 14:16 in die Pause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste laufstark und konsequent. In der 31. Minute setzten sie sich erstmals mit fünf Toren ab. In den folgenden Minuten musste EppLa aufgrund einer doppelten Unterzahl vor allem Schadensbegrenzung betreiben und konnte den Rückstand zunächst nicht verkürzen.
Zehn Minuten vor Schluss reagierte das Trainerteam Herweh/Huhn/Schier mit einer Auszeit, um wieder mehr Ruhe ins Spiel der eigenen Mannschaft zu bringen. Die anschließenden taktischen Umstellungen sowie eine nun noch ballorientierter agierende Abwehr zeigten Wirkung: Tor um Tor kämpfte EppLa sich heran und verkürzte den Rückstand schließlich 20 Sekunden vor Abpfiff auf 27:28. Ein weitere Treffer gelang in den letzten 20 Sekunden nicht.
Auch wenn die Gastgeberinnen dem Tabellenzweiten nur allzu gerne einen Punkt „geklaut“ hätten, überwog nach der anfänglichen Enttäuschung die Zufriedenheit. Die Mannschaft aus Langenhain und Eppstein hat erneut gezeigt, dass sie mit den stärksten Teams der B-Jugend-Regionalliga auf Augenhöhe agieren kann. Die deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel unterstreicht die positive Entwicklung jeder einzelnen Spielerin individuell und kollektiv. Ein besonderer Dank gilt allen Fans, die heute erneut mit Trompeten, Trommeln, Tröten und Gesang 50 Minuten hinter der Mannschaft gestanden haben.
Es spielten: Anna (5); Charlotte R., Eleni (3) Ida (Tor), Ilvy, Leah (Tor), Levy (3), Lilli (8/2), Luca, Nelly, Nora (7/3), Valentina (1)

