Aus Sicht des Trainerteams fällt es nach der Partie gegen die TG Eltville nicht leicht, die richtigen Worte zu finden. Natürlich war das Ziel klar: Die Punkte sollten mit nach Eppstein/Langenhain genommen werden. Zumal die Gastgeberinnen vor dem Spiel in der Tabelle hinter der HSG EppLa rangierten – die Ausgangslage schien vielversprechend.
Von Beginn an entwickelte sich jedoch eine ausgeglichene Begegnung. Die Spielerinnen aus der Rosenstadt wirkten in umgewohmter Halle einen Tick sicherer, fanden schneller in ihren Rhythmus und lagen über weite Strecken knapp in Führung. So ging es folgerichtig mit einem 13:11 für die Heimmannschaft in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Dann kam die starke Phase der EppLa-Mädels: In der 31. Minute gelang der verdiente Ausgleich, kurz darauf sogar die Führung mit zwei Toren – das Momentum schien gekippt. Die Partie war offen, alles sprach für eine spannende Schlussphase mit dem besseren Ende für unsere Farben.
Doch dann wiederholte sich, was sich in den vergangenen Spielen bereits angedeutet hatte – ganz nach dem Motto „Und täglich grüßt …“. Die Konzentration ließ nach, technische Fehler häuften sich, klare Ideen im Angriff wurden seltener. Gute Chancen blieben ungenutzt, einfache Ballverluste luden den Gegner ein. So glitt das Spiel in der entscheidenden Phase aus den Händen.
Am Ende stand ein 27:23-Erfolg für die TG Eltville auf der Anzeigetafel – und lange Gesichter auf Seiten der HSG EppLa. Eine Niederlage, die schmerzt, weil mehr möglich gewesen wäre.
Es spielten und trafen: Elise (3), Gwen, Ida (2), Johanna (Tor), Klara (3), Luisa (10/3), Luise (2), Mia-Sophie (1), Sophia G. (Tor), Stella (2)
