Die Spielgemeinschaft der TSG Eppstein und TGS Langenhain
HSG EppLa

weibliche C bei TV Hüttenberg

Erneut machte sich das Team der EppLa Mädels auf den Weg in Richtung Mittelhessen, diesmal ging es gegen den TV Hüttenberg, den drittplatzierten der Liga.
Die Mädels freuten sich darauf in der Halle des Zweitligisten spielen zu dürfen und das gut leitende Schiedsrichtergespann rundete den Oberligarahmen standesgemäß ab.
Erneut hochmotiviert und diesmal ab Sekunde eins ging es voll konzentriert zur Sache und es sollte die beste Halbzeit werden, die die Mädels in dieser Saison abgeliefert haben. Eleni eröffnete den Torreigen und Nora verwandelte im weiteren Verlauf ihren zweiten Siebenmeter eiskalt mit einem sehenswerten Heber, und das obwohl sie beim ersten Strafwurf noch mit Pech an der Unterlatte scheiterte. Respekt. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen bis sich die HSG Mädels beim Stand von 3:6 (10. Spielminute) erstmals mit drei Toren absetzen konnte. In dieser Phase hob sich Nora neben dem verwandelten Siebenmeer auch mit schönen Einzelaktionen hervor, erzielte dabei schöne Treffer und erarbeitete auch in der Abwehr einige Bälle. Aber die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln und erkämpften sich eine 8:7 Führung in der 19. Spielminute. Die HSG ließ nicht locker und erzielte durch schöne und diesmal noch konsequenter gelaufene Spielzüge den Ausgleich. Sehenswert waren auch diesmal Würfe aus der 2. Reihe von Sarah und eine tolle 1:1 Aktion von Valentina mit sicherem Abschluss, bei der sie auch noch eine 2-Minuten Zeitstrafe herausholte.
Die Abwehr mit Anna im Mittelblock stand in dieser Phase sehr sicher und zwang die Gegnerinnen zu Fehlabspielen, spielte sehr ballbezogen einige Bälle heraus und hielt den zum Teil körperlich stark überlegenen Gasgeberinnen gut dagegen. Auch Ida spielte im Tor erneut gut auf und entschärfte neben einem Siebenmeter weitere gute Chancen der Hüttenbergerinnen.
Mit 10:10 ging es in die Halbzeitpause in der alle weiter voll konzentriert wirkten und Entschlossenheit zeigten.
Dementsprechend ging es im zweiten Durchgang weiter und bis zum 14:14 (36.) blieb die Partie offen und spannend. Immer wieder sorgten die Spielzüge für einen Torerfolg und auch in der Abwehr blieb man stabil.
Danach sollten die HSG Mädels aber ein wenig vom Pech verfolgt sein, denn es folgte eine dreizehnminütige Torflaute welche die Gegnerinnen nutzten um sich auf 21:14 (49.) abzusetzen. Zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer, frei Würfe neben das Tor und ein verworfener Siebenmeter sorgten dafür, dass sich die Spielerinnen der HSG nicht für ihre tolle Angriffsarbeit und den gut herausgespielten Chancen belohnen konnten.
Die Abwehr hingegen stand weiter gut, ließ im Positionsangriff der Hüttenbergerinnen wenig zu und die ebenfalls stark agierende Caro konnte sich neben einem gehaltenen Siebenmeter auch bei einigen Distanzwürfen auszeichnen. Auch das Rückzugsverhalten bei schnellen Überlaufangriffen war wieder stark und zeigte, dass die Mannschaft nie aufsteckt und bis zuletzt kämpft und alles gibt. Klasse!
Am Ende bleibt nach dieser Niederlage die Erkenntnis, dass es manchmal noch ein wenig an der Cleverness und Abgezocktheit fehlt, um Mannschaften auf diesem Niveau über 50 Minuten Paroli zu bieten. Zu schnell und überhastet hatte man die zum Teil hart erkämpften Bälle wieder hergeschenkt und nicht konzentriert genug den Angriff bis zum erfolgreichen Ende gespielt. Auf der anderen Seite kann man sehen, dass man sowohl in der Abwehr als auch im Angriff durchaus mithalten kann und sich die Mannschaft in ihren Fähigkeiten sichtbar weiterentwickelt hat.
Am kommenden Wochenende steht bereits das letzte Spiel der Saison gegen den TuS Kriftel an. Hier gilt es nochmal mit voller Konzentration, Motivation und mit vollem Einsatz alles zu geben, um die zwei Punkte einzufahren. Denn auch die Kriftlerinnen haben sich im Verlauf der Saison toll weiterentwickelt und werden den HSG Mädels sicher nochmal alles abverlangen.

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