Die Handballspielgemeinschaft der TSG Eppstein und TGS Langenhain
HSG EppLa

Weibliche A-Jugend der HSG EppLa erreicht in der ersten Runde die Qualifikation für die Regionalliga in der Saison 2026/27

Am 10. Mai stand für die weibliche A-Jugend der HSG EppLa das Qualifikationsturnier zur Regionalliga Hessen in der Sporthalle Karben auf dem Programm.

Im Auftaktspiel agierten die EppLa-Mädels und die Gastgeberinnen des TV Petterweil sehr nervös. Viele unnötige Ballverluste, nicht konsequent herausgespielte Abschlüsse im Angriff und zum Teil fehlende Abstimmung in der Abwehr prägten das Spielgeschehen auf beiden Seiten. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen, und so zeigte die Anzeigetafel nach Abpfiff ein leistungsgerechtes 17:17-Unentschieden. Auch wenn die Mädels aus Eppstein und Langenhain sowie ihre lautstarken Fans gerne zwei Punkte aus der Partie mitgenommen hätten war klar, dass dank des Punktgewinns das Ziel, ohne weitere Runden in die Regionalliga zu kommen, noch zu schaffen ist.

In das zweite Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen starteten die EppLa-Mädels deutlich souveräner und selbstbewusster. Die zu Beginn der Partie offensiv agierende Abwehr brachte die Gegnerinnen früh aus dem Konzept, so dass bereits nach zehn Minuten ein komfortabler 9:1-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand. Zwar stabilisierte sich die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen im weiteren Spielverlauf, doch die Mädels aus dem Rhein-Main-Gebiet ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen souverän mit 17:10.

Das dritte Spiel gegen die HSG Bieber/Heuchelheim verlief lange Zeit ausgeglichen. Beim Halbzeitstand von 6:6 war noch alles offen. Nach der Pause zeigte sich das Team der HSG EppLa konzentrierter und geduldiger im Angriff, während die Abwehr sicherer stand. Mit einem starken 4:0-Lauf gelang es nach Wiederanpfiff sich auf 10:6 abzusetzen. Dieser Vorsprung wurde bis zum Schlusspfiff konsequent verteidigt und man ging mit 15:12 als Sieger von Feld. Bilanz nach 3 Spielen: 5:1 Punkte.

Im abschließenden Spiel wartete mit der HSG Ahnatal/Calden die favorisierte Mannschaft mit Bundesliga-Ambitionen auf. Trotz schwindender Kräfte appellierte das Trainerteam an die Mädels noch mal alles zu geben, um den Einzug über das Torverhältnis schaffen zu können. Der Start lief allerdings alles andere als ideal: Zu viele Fehler im Aufbauspiel und eine schnelle Chancenverwertung der Gegnerinnen führten bis zur 12. Minute zu einem Acht-Tore-Rückstand. Das Trainerteam reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Die EppLa-Mädels kämpften sich eindrucksvoll zurück. Tor um Tor verringerte sich der Rückstand – in der 24. Minute betrug die Differenz nur noch vier Tore. Spätestens jetzt war klar: Der zweite Platz und damit die direkte Qualifikation für die Regionalliga war über das bessere Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Mädels des TV Petterweil gesichert.

Das Trainerteam Huhn/Schier/Skurnia zeigte sich nach dem Turnier stolz auf die Leistung, den Kampfgeist und den Zusammenhalt der Mannschaft. Egal ob auf der Bank oder auf dem Feld, alle mitgereisten Spielerinnen haben zum Turniererfolg beigetragen. Ein Dank geht natürlich auch an die Fans, die mit Trompete, Klatschpappen und Trommeln die Mannschaft im Turnierverlauf unterstützt haben.

Es spielten: Anika, Anna, Antonia, Charlotte, Charlotte, Eleni, Lilli, Luca, Madeleine, Marie, Nelly, Nora, Sina, Sophie, Valentina

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